Dienstleistung

Analyse und Bewertung der Nachhaltigkeit von Baustoffen, Bauteilen und Bauprojekten

Bei der Herstellung von Asphaltbelägen aus Ausbruchasphalt ergibt sich aktuell ein Zielkonflikt: einerseits werden Materialkreisläufe geschlossen; andererseits sind die Emissionen von organischen Kohlenstoffen in die Luft am Produktionsstandort schwerer zu steuern. Die MOAG Holding AG beauftragte uns mit der Erstellung vergleichender Produktökobilanzen für Asphaltbeläge aus Primär und Sekundärrohstoffen. Als Daten standen uns Messwerte vom Produktionsstandort Grynau in Uznach zur Verfügung. Mit der Ökobilanz konnten die Vorteile von Belägen aus Recycling-Asphalt klar belegt werden.  

Ökobilanz der Herstellung von Asphaltbelägen (Artikel)

Nachhaltigkeitsbeurteilung Arealüberbauung

Die Gemeinde Küsnacht erteilte uns den Auftrag, zwei Projektvarianten einer Arealüberbauung nach Kriterien des nachhaltigen Bauens zu beurteilen. Unsere Bewertung stützt sich auf eine neue Norm des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins zum nachhaltigen Infrastrukturbau (SIA 112/2). Sie schlägt eine projektbegleitende Nachhaltigkeitsbewertung vor und bietet eine breite Auswahl möglicher Teilziele. Für die Arealüberbauung wurden je fünf Ziele aus den Bereichen Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt ausgewählt. Für diese 15 Teilziele wurden insgesamt 40 Indikatoren definiert, mit denen man wesentliche Eigenschaften der beiden Bauprojekte möglichst treffend charakterisieren kann. Anschliessend wurden beide Bauprojekte bewertet und Empfehlungen für die weitere Planung und Projektierung formuliert.

Ressourcenmanagement im Rahmen von Planung und Projektierung

Auswirkungen des Materialanfalls auf den regionalen Kieshaushalt:

In diesem Projekt wurde untersucht, welche Risiken sich aus dem Bauprojekt „Aufweitung des Alpenrheins im Bereich Maienfeld/Bad Ragaz“ für lokale Kiesunternehmer ergeben. Es wurden Lösungsvorschläge erarbeitet, um diese Risiken zu senken und möglichen Interessenkonflikten vorausschauend zu begegnen.

 

Auftraggeber waren die Kantone St. Gallen und Graubünden.

Projektdauer: 2017-2018

Prozesse der nachhaltigen Regionalentwicklung

Energiekonzept der Region Zürichsee-Linth:

In diesem Projekt wurden 2016 folgende Grundlagen für die Erarbeitung eines Energiekonzepts für die Region ZürichseeLinth erarbeitet. Energieverbrauch (End- und Primärenergie) und Treibhausgasemissionen (GWP) für zehn Gemeinden ausgewiesen nach Verursachern, Potenziale zur Energieerzeugung sowie Szenarien für die Entwicklung bis 2050. In einem Nachfolgeprojekt 2019 werden diese Daten aktualisiert und die Grundlagen für eine Erfolgskontrolle erarbeitet.

 

Auftraggeber ist der Regionalverband ZürichseeLinth.

Projektdauer (gesamt): 2013-2014 (Erarbeitung des Konzepts) und 2019 (Aktualisierung, Erfolgskontrolle).

Vermittlung von Wissen und Kompetenzen im Bau- und Ressourcenmanagement

Beitrag zum Einsatz von RC-Materialien im Hoch- und Tiefbau am 12. ewp-Bauleiter-Planer-Kolloquium, 17. Oktober 2018

 

Weiterbildung zum Thema „Nachhaltiges Bauen / SIA 112/2“ bei der Emch+Berger AG am 28. Juni 2018 in Bern.
 

Kontakt:

Institut für Bau und Umwelt

Fachstelle Bau- und Ressourcenmanagement

Oberseestrasse 10

Postfach 1475

8640 Rapperswil

Prof. Dr. Susanne Kytzia

T +41 (0)55 222 4917

susanne.kytzia(at)hsr.ch