Fachtagungen / Weiterbildung

März 2019

Gleichstromtomographie zur Charakterisierung der Grundwassersituation 4.-7. März 2019

Hugenschmidt J., Morf G. und Hardegger P. (2019)  Gleichstromtomographie zur Charakterisierung der Grundwassersituation in der Umgebung einer Grundwasserfassung, Jahrestagung der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft, 4.-7. März 2019, Braunschweig/D

 

 

 

 

 

 

Abstract: Nachdem im Rahmen des Hochwasserschutzes in Kombination mit den gesetzlich vorgeschriebenen Revitalisierungen diverse Massnahmen in der Linthebene/CH ergriffen worden waren, ergaben sich teilweise unvorhergesehene Probleme in einer Grundwasserfassung. So senkte sich beispielsweise der Grundwasserspiegel ab und die Wasserqualität des im Trinkwasserbrunnen geförderten Wassers veränderte sich ebenfalls gleichzeitig betreffend einzelner Parameter.  Beides wäre durch die Existenz eines  ehemaligen und hydraulisch gut durchlässigen Flussaltarms erklärbar, eine derartige Struktur war jedoch in neueren zusammenfassenden Fachunterlagen nicht vorhanden. Deshalb wurde nun die Umgebung der Grundwasserfassung mittels Gleichstromtomographie untersucht. Dabei erwies es sich als besonders nützlich, dass auch Daten im Bereich eines bekannten Altarmes aufgezeichnet und ausgewertet werden konnten. Die dort deutlich von der Umgebung abweichenden elektrischen Leitfähigkeiten konnten auch in anderen Abschnitten nachgewiesen werden, was als deutlicher Hinweis auf die Existenz weiterer Altarmverbindungen zum nächstgelegenen Oberflächengewässer hin gedeutet werden konnte.

 

 

Juni 2018

GPR 2018 in Rapperswil

Die alle zwei Jahre stattfindende internationale Georadar Konferenz wird nach Shanghai (2012), Brüssel (2014) und Hongkong (2016) im Juni 2018 an der HSR in Rapperswil stattfinden. Erwartet werden etwa 200 Teilnehmer aus aller Welt. Georadar ist ein Untersuchungsverfahren, welches in Geophysik, Geologie, Archäologie, Glaziologie und im Bauwesen eingesetzt wird. Während vier Tagen werden aktuelle Themen sowie neue Entwicklungen aus Forschung und Anwendung präsentiert und diskutiert. Darüber hinaus wird den Teilnehmern im Rahmen eines Begleitprogrammes die Gelegenheit gegeben, Rapperswil und Umgebung kennenzulernen.

 

GPR 2018 - 17th International Conference on Ground Penetrating Radar

Rapperswil, 18.-21. Juni 2018

Kontakt: Dr. Johannes Hugenschmidt, HSR

GPR inspection of the remains of pile dwellings in Lake Zurich 18.-21. Juni 2018

Hugenschmidt J., Mäder A. (2018) GPR inspection of the remains of pile dwellings in Lake Zurich, Proc. 17th International Conference on Ground Penetrating Radar, GPR 2018, Rapperswil, Switzerland, June 18-21

 

 

 

 

 

 

 

Abstract: Remains of pile dwellings are present in many lakes around the Alps, particularly north of the Alps in Germany, Austria and Switzerland. Those remains originating from 5000-1000 B.C. are listed as UNESCO World Heritage because of their historical and cultural importance and thus, deserve protection. On the known pile dwelling site of Freienbach-Hurden/Seefeld in Lake Zurich near Rapperswil, Switzerland several investigations were carried out to map and characterize the cultural layers. Amongst other inspections a GPR survey was carried out. Data were acquired in shallow water with a boat, processed and interpreted with the help of drilling information. The final results was a 3-D model of cultural layers which can now be used for the planning of protective measures.

 

 

Juni 2016

16th International Conference on Ground Penetrating Radar (13.-16.6.2016 in Hongkong)

An dieser internationalen Konferenz in China werden die neusten Forschungsergebnisse im Bereich Georadar  für verschiedene Anwendungsgebiete vorgestellt. Das IBU ist vertreten durch Dr. Johannes Hugenschmidt und Prof. Felix Wenk, die eine aktuelle Forschungsarbeit vorstellen.

 

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Mai 2016

Die Fachstelle Bauwerkserhaltung & Zerstörungsfreie Prüfung ist mit Institutspartner Prof. Felix Wenk beim Innovations-Hub „Prävention im Bauwesen“ dabei.

 

Autobahnen, Kanalisation, Energieversorgung, Brücken – die technische Infrastruktur in Deutschland bildet das Rückgrat des Wirtschaftsstandorts. Ihr Erhalt stellt die Gesellschaft vor eine große Herausforderung, insbesondere vor dem Hintergrund Klimawandel, Ressourcenverknappung und Globalisierung. Statt teuren Instandsetzungen könnte mehr Vorbeugung der Schlüssel sein, um die Infrastruktur fit zu halten. Helmholtz-Gemeinschaft und KIT starten deshalb nun den Innovations-Hub „Prävention im Bauwesen“ mit einem 5-Jahres-Budget von 1,82 Millionen Euro, um Kompetenzen zu vernetzen und passende Technologien zu erarbeiten.

 

„Mit dem Hub werden wir die Akteure der gesamten Innovations‐ und Wertschöpfungskette zusammenbringen“, freut sich Professor Thomas Hirth, Vizepräsident für Innovation und Internationales am KIT. „Bauherren, Behörden, Baufirmen und Wissenschaftler an einem Tisch werden konkrete Entwicklungsbedarfe identifizieren und Technologien bis zur Markreife entwickeln.“
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Kontakt:

Institut für Bau und Umwelt
Fachstelle Bauwerkserhaltung & Zerstörungsfreie Prüfung
Oberseestrasse 10
Postfach 1475
8640 Rapperswil


Bauwerkserhaltung
Prof. Felix Wenk
T +41 (0)55 222 4980
felix.wenk@hsr.ch


Zerstörungsfreie Prüfung
Dr. Johannes Hugenschmidt
T +41 (0)55 222 4795
johannes.hugenschmidt@hsr.ch